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Der Auslandsfunk im Zeitalter des Internets: hat er Zukunft?

Veröffentlicht am 21.02.2014

Warum hören Sie den Rundfunk? Warum hören sie die „Stimme Russlands“? Was erwartet die Rundfunkjournalisten in der Zukunft? Werden die noch Hörer haben? „Der Auslandsfunk im Zeitalter des Internets: hat er Zukunft?“ Das wollen wir mit Ihnen in der Live-Sendung der „Stimme Russlands“ am Mittwoch, den 26. November um 18 Uhr MEZ diskutieren. Im Moskauer Studio versammeln sich der frei Journalist Erik Albrecht, der für die Deutsche Welle und Swiss Info seit Jahren in Moskau tätig ist, Nikolai Jolkin, der seit 35 Jahren im Dienste der Hörer der „Stimme Russlands“ steht und der von vielen Hörern angesehene Sprecher des gleichen Senders Michael Peregudow. Am Telefon äußert seine Meinung zu dem für uns alle bewegenden Thema Wolf Harranth, der langjährige Mitarbeiter des einstigen ORF International und der sich in Sachen des DX-Funks besser, als jemand anderer auskennt. Und wir setzen auf Ihre Meinung, liebe Hörer. Sie können uns während der Live-Sendung im Studio anrufen, mit uns diskutieren, ihre Fragen stellen. Die Telefonnummer für diese Zeit lauten (007-495) 951-38-04und (007-495) 950-69-85. Sie können uns Ihre Meinung, die wir in unserer Sendung mitberücksichtigen werden, auch per Fax (007-495) 959-54-00 mitteilen oder via E-Mail: post-de@ruvr.ru. Wir hören uns also am Mittwoch, den 26. November um 18 Uhr MEZ gleich nach den Nachrichten. Damit die Sendung aufschlussreich ist und die Zukunft gesichert, sind auch Ihre Meinungen gefragt.

Mittwoch, den 26. November um 18 Uhr MEZ

Veröffentlicht am 21.02.2014

Liebe Diskutanten, Liebe Hörer,
seit meinem 17. Lebensjahr höre ich Sender aus dem Ausland, um aus direkter Quelle über Ereignisse oder politische Entwicklungen im jeweiligen Land informiert zu sein bzw. die Meinung dieses Senders zu dem was in meiner Heimat geschieht zu vernehmen. In den Zeiten des kalten Krieges war das manchmal eine etwas verkehrte Welt, aber diese Situation hat sich bis zum heutigen Tag nicht wesentlich geändert.
Was meine ich konkret ? An ein paar Sachen erinnere ich mich noch besonders, die ich im Folgenden einmal kurz nennen möchte.
Die Ereignisse des "Prager Frühlings 1968" ohne ohne die Sendungen von Radio Prag, oder das "Kriegsrecht in Polen" ohne die Sendungen von Polskie Radio, oder "Der Krieg Großbritanniens um Falkland" ohne RAE Buenos Aires, oder "Glasnost und Perestroika" ohne Radio Moskau bzw. dem Sender Frieden und Fortschritt, oder aktuell die "Ereignisse der Aggression Georgien in jüngster Vergangenheit" ohne die Stimme Russlands, wären ohne die Sendungen der Auslandssender über Kurz-und Mittelwelle nur einseitig von den hiesigen Medien dargestellt wurden.
Bis zum Ende des Kalten Krieges gab es keine andere Möglichkeit die Informationsmauern zu überwinden. 
Das Internet (im Kalten Krieg entstanden), begann seinen Weg nach dem Fall der Mauer. Ich bin als einer der Ersten mit "BTX" und "Compuserve" ins Netz gegangen, natürlich noch ohne graphische Oberfläche. Heute ist die Entwicklung viel versprechend im Bezug auf den Auslandsfunk, denn er kann mit dem Internet auch die Meinungs-Grenzen überschreiten (sofern die Leitungen verfügbar sind).
Diese Entwicklung hat aber im Umkehrschluss einen Haken. In Dichtbesiedelten Wohngebieten, in einem solchen wohne ich, ist durch die Störungen von DSL-Routern, FAX-Geräten, PCs oder TV-Geräte u.a., der Empfang über Kurz,-Mittel,-und Langwelle kaum noch befriedigend möglich. Das Internetradio wird also immer mehr zum Weltempfänger. Darüber hinaus ist es mit Podcast oder Download auch möglich, dann zu hören, wenn Zeit und Muße dafür ist. 
Mit meinem portablen Internetradio, kann ich via W-LAN überall in meiner Wohnung die Sendungen der Stimme Russlands in guter Qualität, direkt in den Vormittagsstunden oder über WRN-Deutsch zu anderen Zeiten verfolgen. 
In den Sommermonaten möchte ich aber in meinem Garten in freier ungestörter Natur nicht auf das hier ungestörte Kurz,-Mittel,-und Langwellen Radio verzichten, auch wenn ich dort auch WRN-Deutsch via SAT Astra 19,2 hören kann.  
Meine These zur Zukunft des Auslandsradios, so auch für die Stimme Russlands, lautet also: Das Auslandsradio hat dann eine Existenzberechtigung, wenn das Programm dem Hörer im Zielgebiet etwas zu sagen hat. Aus meiner Sicht gibt es da mehr als genug.
Die einseitige Berichterstattung bzw. Darstellung des Krieges gegen russische Menschen in Georgien oder das Verhältnis zu den ehemaligen Sowjetrepubliken in den Medien der Bundesrepublik Deutschland, ist ein ausreichender Grund für die Existenz der Stimme Russlands mit ihren Sendungen in deutscher Sprache. 

Ich wünschen Ihnen weiter alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen,
Hans-Joachim Brustmann aus Leipzig

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deutschsprachige Redaktion der Stimme Russlands

Veröffentlicht am 21.02.2014

Liebe deutschsprachige Redaktion der Stimme Russlands

Die Live Sendung zum Thema
Der Auslandsfunk im Zeitalter des Internets: hat er Zukunft? fand ich sehr interessant und möchte anregen, dass Thema weiter im Focus zu behalten. Ich bin der festen Überzeugung, der heutige Auslandsfunk zukünftig nicht auf Livestream-Angebote, Podcast Bereitstellungen oder digitale Übertragung verzichten kann. Den analogen grenzüberschreitenden Rundfunk wird es allerdings noch lange geben, nur wird er in den entwickelten Ländern einen absterbenden Charakter haben. Ganz einfach deswegen, weil keine Hörer ihn mehr hören.
Meine "Kinder" (30 und 36 Jahre) wissen schon nicht mehr, dass man außer auf FM Radio hören kann. Mit dem Internetradio sind sie schon eher vertraut. Es wäre bestimmt sträflich diese Entwicklung zu verschlafen.

Die Kostenprobleme für Internet und schnelle DSL Leitungen sind auch nicht zu unterschätzen, aber hier wird es ständige Veränderungen geben. 

Ein Hobbyfreund Jan Balzer hat das Programm vom 26.11.2008 mitgeschnitten, sodass wir es auf der Homepage des RHCI (unser Radio-Hörer-Club-International) bereitstellen können.

Hier der Link:   
http://www.rhci-online.de  und dann Rubrik Mitschnitte auswählen. Die Mitschnitte werden demnächst noch weiter ausgebaut und vielleicht hören auch mal interessierte Leute dort herein und verstehen warum wir Radio hören (und natürlich auch zuhören). 

Ich (wir) bitten um Nachsicht, da die Seiten der Homepage noch im Aufbau sind.

Beste Grüße aus Leipzig,
Ihr Hörer seit vielen Jahren
Hans-Joachim Brustmann

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