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Berichte und Storys

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Fortsetzung fogt ! 

Fernempfang


Es blitzt der
Blick wie ein Diktator

Die Hand umkrampft den Kondensator
Die Röhren glüh'n, der Kopp desgleichen
Nischt is mal wieder zu erreichen
Die ganze Tour total vermasselt
Es prasselt!

Hängt die Antenne denn noch richtig?
Die Frage scheint mir äußerst wichtig!
Man findet gerade dort sehr oft, ei, ei!
Ne Isolierungsschweinerei.
Es starrt der Blick zum Dach, verdattert,
Es knattert!

Heut' macht das Suchen arg Beschwerde
Versuchen wir 'ne andre "Erde"
Vielleicht liegt an der "Lampe drei",
Die unerhörte Schweinerei.
Doch wie du hast auch umgemodelt,
Es brodelt!

Und Vetter Max, Kusine Trude,
Sie sitzen grinsend in der Bude.
Max stößt die Trude an: Quatsch, komm'!
Hurrah! Da pfeift was! Das ist Rom!!
Jetzt ruhig, Kinder! Nischt gequasselt!

Es prasselt!

Dann brodelt's wieder mal ein Endchen,
verzweifelt ringst Du beide Händchen,
Und könntest du den Trick vollbringen,
Würdst du die Füße auch noch ringen.
Ein einz'ger Trost nur mach' dich froh',
s'geht allen ebenso!!!


Gedicht eines unbekannten Rundfunkhörers aus den 20er Jahren, gefunden in "Was Sie schon immer über freie Radios wissen wollten, aber nie zu fragen wagten!", Freundeskreis Freie Radios Münster, 1981

 


 

20100801 - Gedichte übers Radio von Hermann Heyne-Pietschmann


20150424
 
Liebe Radiofreunde,
 
Zugegeben, etwas spät,
aber keineswegs vom Wind verweht,
mein Glückwunsch jetzt nach Leipzig geht,
das Jubiläum dafür steht.
 
So wünsche ich dem RHCI
das Radiohören ende nie.
Wer einmal sein Ohr der Kurzwelle lieh,
lauscht weiterhin, ganz gleich wie.
 
Das möge bleiben auch in Zukunft,
weil interessant die Radiozunft.
Wenn dann die Freude heftig trumpft,
siegt obendrein noch die Vernunft.
 
Mit besten Grüßen
Hermann Heyne-Pietschmann

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